Behindertengerechtes Studium

Behindertengerechtes Studium

Gehbehinderte Studenten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, und kleinwüchsige Menschen haben in einigen Studienfächern immer noch viele Hindernisse zu überwinden. Dazu zählt zum Beispiel die Chemie mit ihren vielfältigen Praktika im Labor. An der Universität des Saarlandes wurde jetzt ein neues Praktikumsgebäude für die Chemieausbildung eingeweiht, das die Bedürfnisse von gehbehinderten und kleinwüchsigen Personen berücksichtigt.

Gute Studienbedingungen für behinderte Studenten

Absenkbare Arbeitsflächen in den Laboratorien ermöglichen auch Studenten im Rollstuhl und kleinwüchsigen Menschen, chemische Experimente durchzuführen. Mit dieser an deutschen Universitäten noch kaum verbreiteten Technik spielt die Universität des Saarlandes eine Vorreiterrolle in der Ausbildung von behinderten Studentinnen und Studenten. Die neuen behindertengerechten Laboratorien werden in Saarbrücken vor allem von angehenden Chemikern und Chemielehrern genutzt. Aber auch Studenten der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie der Biologie und Pharmazie lernen dort die Grundlagen der Chemie kennen. Der Bund und das Saarland haben in das Praktikumsgebäude rund 6,6 Millionen Euro investiert. Weitere 143.000 Euro flossen in die Erstausstattung des 855 Quadratmeter großen, sechsstöckigen Gebäudes auf dem Campus der Universität des Saarlandes.

 

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