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10.11.2017 14:49 Uhr

Blätter und Nässe - Rollstuhlrampen im Herbst

Der Herbst ist da. Manchmal prasselt er mit Starkregen auf uns herab. Nasses und glitschiges Laub liegt nicht nur auf den Gehwegen. Gelegentlich bildet sich Nachtfrost. Die herbstliche Witterung kann beim Befahren einer Rollstuhlrampe zur Gefahr werden, wenn die Oberfläche vor der Nutzung nicht geprüft wird. Wer sich allein auf die rutschhemmende Wirkung der Rampenoberfläche verlässt oder darauf, dass Rampen an öffentlichen Gebäuden geräumt wurden, setzt sich einem Risiko aus. Nutzer einer Rollstuhlrampe haben immer eine Eigenverantwortung. Vor dem Befahren einer fest installierten oder flexibel einsetzbaren Rollstuhlrampe ist es wichtig, mit prüfendem Blick und Aufmerksamkeit vorzugehen und so die Gefahr eines Unfalls durch Abrutschen auszuschließen.

 


Auf die Oberfläche kommt es an: Ganzjährig sichere Rollstuhlrampen

 


Marco Gedert, Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer von barrierefrei.de betont, dass eine Oberfläche aus dem Mineral Korund oder einem gelochten Gitter für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen kann und sich mit Antirutsch-Eigenschaften behauptet. Rollstuhlfahrer sollten, egal welche Oberfläche die Rollstuhlrampe aufweist, immer aufmerksam sein und vor der vollständigen Befahrung der Rampe prüfen, ob sich nasses Laub auf der Rampe befindet und ob der erste Kontakt der Bereifung mit dem Untergrund einen sicheren Bodenkontakt aufweist. „Erst prüfen, dann befahren“, empfiehlt Marco Gedert und weist damit auf das eigenverantwortliche Handeln hin. Wird eine Rollstuhlrampe in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen genutzt, trägt die Einrichtung die Verantwortung für eine sichere und unfallfrei befahrbare Rampe. Morgendliche Kontrollen und die Befreiung von Laub gehören zu den täglichen Aufgaben, auch wenn sie den Nutzer der Rollstuhlrampe nicht von einer eigenen Prüfung der Gegebenheiten entbinden.


Barrierefreie Wege ohne Rutschgefahr


Bei rutschigen Oberflächen denken die meisten Menschen an Frost und Schnee im Winter. Aber auch Hagel oder Starkregen und nasses Laub können ein Risiko darstellen. Die Säuberung und Trocknung einer Rollstuhlrampe sollte in „Fleisch und Blut“ übergehen und zur täglichen Routine gehören. Schon bei der Auswahl einer Rampe sollte bedacht werden, wie sich die Witterung an der Stelle gestaltet, an der die Rampe aufgebaut wird. Ist ein Laubbaum in der Nähe? Gibt es eine Überdachung oder nicht? Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich Frost auf der Rampe bildet? Marco Gedert weist seine Kunden im Rampenshop bei barrierefrei.de regelmäßig darauf hin, dass eine Rampe an 365 Tagen im Jahr sicher zu befahren sein muss. Der Standort und die Standortfaktoren sollten beim Kauf einer Rampe mitbedacht werden.



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