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08.01.2015 09:50 Uhr

Hamburg beschließt Aktionsplan

Logo des Inklusionsbüros / urbanista/SKBMMit einem eigenen Landesaktionsplan will der Hamburger Senat die UN-Behindertenrechtskonvention in der Hansestadt umsetzen. An seiner Entstehung haben neben der zuständigen Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen auch der Landesbeirat, Interessenvertreter sowie die Landesarbeitsgemeinschaft behinderter Menschen mitgewirkt. Ziel des Aktionsplans sei, für die Idee der Inklusion zu werben. Darüber hinaus sollen etwa 180 Projekte aus den Bereichen Bildung, Arbeit, Beschäftigung, Bauen und Wohnen, Stadtentwicklung, Gesundheit, Frauen sowie Information und Bewusstseinsbildung umgesetzt werden. Dazu sollen fast alle Behörden Hamburgs von der Sozial- über die Wirtschaft-, die Gesundheits-, die Schul-, die Wissenschaftsbehörde sowie Personalamt und Senatskanzlei einbezogen werden, dies auch vor dem Hintergrund, dass die Politik die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention als Querschnittsaufgabe betrachtet.

 


Konkret geplant ist der schnellere barrierefreie Ausbau von U-Bahnhaltestellen, die leichtere Integration behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt, die Förderung von selbstständigem Wohnen oder Wohngemeinschaften und der Teilhabe am Stadtleben, die Aufbereitung von Informationen in leicht verständlicher Sprache sowie Fortbildungsangebote über die Behindertenrechtskonvention. Neben der freien Hansestadt Hamburg haben bereits Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen konkrete Projektkataloge zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf den Weg gebracht. Weitere Bundesländer sind in Vorbereitung entsprechender Pläne. Im Jahr 2009 hat die Bundesrepublik die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Die Konvention soll die anerkannten Menschenrechte aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen konkretisieren und allen Menschen unabhängig von ihrer persönlichen Konstitution eine gleichberechtigte Teilnahme in allen Gesellschaftsbereichen ermöglichen, vor allem auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. (red)



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