Im Praxistest: Rollstuhlrampe faltbar extrem leicht
Rollifahrerin vor Rollstuhlrampe extrem leicht

Im Praxistest: Rollstuhlrampe faltbar extrem leicht

Einfach auffalten, auflegen, nutzen – das klingt praktikabel. Doch bewährt sich die Rollstuhlrampe faltbar extrem leicht auch im Alltag? Die Bewertungen für dieses mobile Rampenmodell jedenfalls sind positiv: „Tolle Rampe, in der Nutzung unschlagbar, leider nicht ganz günstig“, meint zum Beispiel eine Nutzerin der Rampe auf barrierefrei.de. Doch die faltbare, extrem leichte Rollstuhlrampe verfügt über eine Hilfsmittelnummer und wird deshalb über die Krankenkasse mitfinanziert. Für wen ist die Rampe geeignet und wie lässt sie sich handhaben?

 

Extrem leichte Rollstuhlrampe lässt sich gut transportieren

 

In punkto Handhabung und Gewicht ist die Rollstuhlrampe faltbar extrem leicht ein wirkliches Vorzeigemodell. Sie lässt sich in der Breite mehrfach falten und besteht aus einem sehr leichten Kunststoff. Über einen montierten Griff lässt sie sich im zusammengefalteten Zustand einfach transportieren. Sie ist zudem gut zu verstauen. Je nach Länge bringt sie es auf ein Gewicht zwischen acht und 23 kg. Eine Höhe bis zu 60 Zentimetern kann bei einer Steigung von 20 Prozent mit der Rampe überwunden werden.

 

Rollstuhlrampe faltbar extrem leicht passt sich flexibel dem individuellen Bedarf an

 

Obwohl sie so leicht ist, verfügt sie über eine hohe Tragkraft. Sie hält einem Gewicht von bis zu 300 kg stand. Damit ist die Rampe auch mit einem Elektrorollstuhl befahrbar. Doch für sehr mobile und agile Rollstuhlfahrer, die viel unterwegs sind, ist die Rampe gut geeignet. Sie ist in sechs unterschiedlichen Längen zwischen 90 und 300 cm erhältlich und passt sich so flexibel dem individuellen Bedarf an. Natürlich ist die Nutzung der extrem leichten Rollstuhlrampe vor allem in ihrer längsten Variante am vielfältigsten, denn damit lassen sich verschiedene bauliche Hürden problemlos überwinden. Gleichzeitig zeigt die faltbare extrem leichte Rollstuhlrampe alle Vorteile einer mobilen Flächenrampe. Sie kann einfach aufgelegt und überfahren werden. Im Vergleich dazu müssen bei Schienenrampen die beiden Fahrrinnen parallel zueinander im richtigen Abstand positioniert werden. Eine Nutzung ohne Hilfsperson bleibt bei Schienenrampen ausgeschlossen.

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