Kommunikation bei Demenz

Kommunikation bei Demenz

Auf Wertschätzung, Würde und Einfühlungsvermögen kommt es an, wenn das Miteinander mit Demenzkranken gelingen soll. Das betont das Kuratorium Deutsche Altershilfe und hat Tipps veröffentlicht, die beim Kontakt und Umgang mit Betroffenen helfen können.

Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf bei Demenz ist auch das Sprachzentrum der Erkranken in Mitleidenschaft gezogen. Dann wird die Kommunikation zunehmend schwerer, der Gesprächsfaden entgleitet und die Erinnerung an bereits Geschildertes ist schon mit der Aussprache gleich wieder verschwunden. Das ist nicht nur schwierig für die Betroffenen selbst, sondern auch für das Umfeld.

Bei Demenz: Wenn das Sprachvermögen nachlässt, wird die Körpersprache wichtiger

Umso wichtiger, aber auch umso schwieriger ist es, das Gespräch mit Demenzkranken aufrecht zu erhalten. Die Körpersprache gewinnt an Bedeutung, wenn das Sprachvermögen nachlässt. So entsteht eine neue Beziehungsebene, bei der es vermehrt auf Blicke und Berührungen ankommt. Gerlinde Strunk-Richter, Demenzexpertin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) betont, dass es auf Würde, Wertschätzung und Einfühlungsvermögen ankomme. Mit einem Poster, das die wichtigsten Grundsätze für die Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen festhält bietet das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) Hilfestellungen für Angehörige und Pflegepersonen an, die gezielt ihr Miteinander mit Betroffenen gestalten möchten. So könne gezielt die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz unterstützt werden, weiß Gerlinde Strunk-Richter.