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01.05.2013 10:05 Uhr

Mehr Hilfsempfänger in der Pflege

Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter. 2,6 Millionen Menschen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2013 pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das sind insgesamt fünf Prozent mehr als noch im Jahr 2011. 65 Prozent der Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, waren Frauen. 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre alt und älter. Älter als 87 Jahre waren 37 Prozent der Pflegebedürftigen.

 

Der weit größte Teil dieser Personen, mit 71 Prozent bzw. 1,86 Millionen Menschen, wurden in ihrem Zuhause versorgt. Rund 1,25 Millionen Pflegebedürftige erhielten ausschließlich Pflegegeld und wurden folglich zu Hause durch Angehörige gepflegt. Eine Versorgung durch ambulante Pflegedienste erfolgte bei 616.000 Pflegebedürftigen. 29 Prozent bzw. 746.000 Menschen lebten in vollstationären Pflegeeinrichtungen.

 

Etwa ein Drittel der Pflegebedürftigen wies eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz auf. Das waren rund  919.000 Personen bzw. 35 Prozent. Auch wenn bei weiteren 109.000 Personen keine Pflegebedürftigkeit bzw. keine Pflegestufe nach dem Pflegeversicherungsgesetz, so war dennoch bei ihnen eine stark eingeschränkte Alltagskompetenz festzustellen.

Mehr Pflegebedürftige in allen Versorgungsarten

Zahlenmäßige Anstiege im Vergleich zum vorherigen Erhebungszeitraum im Jahr 2011 kann das Statistische Bundesamt in allen Versorgungsarten verzeichnen: Es wurden mehr Leistungen durch ambulante Pflegedienste nachgefragt. Gleichzeitig hat die vollstationäre Unterbringung in Pflegeheimen – wenn auch unterdurchschnittlich – zugenommen wie auch der Pflegegeldempfänger, die allein zu Hause durch Angehörige versorgt werden. Bei der Pflege zu Hause ist ein Anstieg um 5,9 Prozent zu verzeichnen.

 

Dabei steigt der Bedarf an Unterstützung mit dem Alter. Waren bei den 70- bis 75-jährigen Personen nur fünf Prozent pflegebedürftig, so beträgt die Quote für die ab 90-Jährigen 64 Prozent. Bei den Menschen über 85 sind es vor allem Frauen, die pflegebedürftig sind. Das ist laut Statistischem Bundesamt zum einen auf Unterschiede in der gesundheitlichen Entwicklung, zum anderen auf ein differierendes Antragsverhalten zurück zu führen.



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