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30.10.2014 19:31 Uhr

Alzheimer Gesellschaft kritisiert Pflegestärkungsgesetz

Mehr Geld für die Pflege und eine Beitragssatzerhöhung, das sind die Kernpunkte des Pflegestärkungsgesetzes, das der Bundestag Mitte Oktober verabschiedet hat. Was auf den ersten Blick wie eine Verbesserung für alle Menschen klingt, die auf Pflege angewiesen sind, wird von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAG) kritisiert. Zwar würden sich die Bedingungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte verbessern. Zugleich bleibe es aber dabei, dass Menschen mit Demenz weiterhin in der Pflegeversicherung diskriminiert werden, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands.

Das Gesetz schließe nicht wie von Experten und der DAG gefordert, eine neue Definition des Pflegebedürftigkeitsgesetzes ein. Zwar seien die Aufstockung der Pflegesetze und flexiblere Leistungen durchaus zu begrüßen. Die DAG befürchtet jedoch, dass für die angekündigte Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in einem zweiten Schritt kein Geld mehr übrig sein wird. Die Begleitung und Pflege von Menschen mit Demenz, die besondere Fähigkeiten im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen und der Kommunikation erfordern, bleiben laut DAG weiter eine Pflege zweiter Klasse. Für Bärbel Schönhof, zweite Vorsitzende der DAG ist das eine Frage von Gleichstellung dementer Menschen.

Etwa 1,5 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen leben in Deutschland. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf drei Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. (red)



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