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09.06.2015 08:48 Uhr

Rampen zwingend barrierefrei?

Barrierefreie RollstuhlrampeDIN-konform oder nicht, für die barrierefreie Nutzung von Rollstuhl Rampen gibt es gesetzliche Vorgaben, vor allem im öffentlichen Bereich. Denn eine Rampe ist erst dann im rechtlichen Sinne wirklich barrierefrei, wenn sie entsprechend der Bestimmungen in der DIN 18040 für barrierefreies Bauen angebracht wurde. Doch was heißt das genau? Und was bedeutet es für die Rollstuhlrampe, die im privaten Bereich oder unterwegs genutzt wird?

 

Wann ist eine Rollstuhl Rampe im rechtlichen Sinne barrierefrei?

 

Der Gesetzgeber hat in der Baunorm DIN 18040 festgelegt: Eine Rollstuhl Rampe ist dann barrierefrei, wenn ihre Steigung sechs Prozent nicht übersteigt, wenn sie mindestens 120 cm breit ist, über Geländer auf beiden Seiten sowie über eine mindestens zehn Zentimeter hohe seitliche Aufkantung verfügt. Außerdem muss bei sehr langen Rampen mindestens alle sechs Meter ein Ruhepodest mit einer Bewegungsfläche von 150 x 150 cm vorhanden sein.

 

Wann muss eine Rollstuhl Rampe zwingend DIN-konform gebaut sein?

 

Rollstuhl Rampen, die sich im öffentlichen Raum befinden, müssen entsprechend der Norm DIN 18040 gestaltet werden. Das gilt für öffentliche Einrichtungen, Behörden und Verwaltungsgebäude ebenso wie für Läden, Hotels, Gaststätten und Restaurants oder auch Arztpraxen und Apotheken. Zwar gibt es dabei auch einen Bestandsschutz für bestehende Gebäude, bei Neubauten allerdings sind die Normvorgaben zwingend zu beachten. Die Landesbauordnungen der Bundesländer sehen auch in Bereichen von Mehrfamilienhäusern Barrierefreiheit verpflichtend vor.

 

Muss eine Rollstuhl Rampe auch im privaten Bereich DIN-konform sein?