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18.04.2018 09:01 Uhr

Ratgeber für Eltern behinderter Kinder

Skizze: SGB in Großbuchstaben mit FragezeichenDer Bundesverband für Körper und mehrfachbehinderte Menschen mit Sitz in Düsseldorf hat eine neue, kostenlose Broschüre aufgelegt, die Familien mit behinderten Kindern eine Orientierung im Dickicht der Sozialleistungen vermitteln soll. Ob ambulante oder stationäre Pflege, Pflegebedürftigkeit, Nachteilsausgleich, Kindergeld, Eingliederungshilfe oder Förderung von Berufsausbildung und Wohnen – für behinderte Menschen in Deutschland gibt es eine Vielzahl von finanziellen Hilfen mit unterschiedlichen Leistungsträgern. Den Überblick darüber zu erhalten, ist eine echte Herausforderung. Hier setzt die Broschüre des bvkm an.

 


Orientierung im Dschungel der Sozialleistungen

 


Für Familien, in denen ein Familienmitglied behindert ist, ist der Alltag meist nicht leicht zu bewältigen. Gleichzeitig die Vielzahl an finanziellen Hilfen zu kennen und zu überschauen ist nicht weniger leicht. Der Ratgeber des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen erhebt dabei keinesfalls einen Anspruch auf Vollständigkeit, heißt es im Vorwort. Vielmehr soll er als erste Orientierungshilfe dienen. Denn erschwerend für Betroffene kommt hinzu, dass das Sozialrecht unübersichtlich gestaltet und sprachlich nicht einfach zu verstehen ist. Deshalb versucht der Ratgeber, sich in einer verständlichen Sprache den teils komplexen Sachverhalten anzunähern. Dazu beinhaltet der Text Hinweise auf weiterführende Literatur zu den verschiedenen Themenfeldern.

 


Ratschläge und Hilfen für Familien mit behinderten Kindern

 


So beschäftigt sich der Ratgeber zum Beispiel mit den Leistungen der Krankenversicherung. Dazu gehören Arzneimittel, Heilmittel, Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege, Kurzzeitpflege, Fahrtkosten, sozialmedizinische Nachsorge für Kinder, Zahnersatz oder spezielle Leistungen für Eltern bei einer Erkrankung des Kindes. Zudem gibt der Verband Ratschläge für Situationen, in denen eine Haushaltshilfe oder eine Begleitperson im Krankenhaus gebraucht wird. Was zu beachten ist, wenn die Pflegebedürftigkeit begutachtet werden muss, wenn Leistungen bei häuslicher Pflege beantragt werden müssen, wenn das Wohnumfeld zum Beispiel mit Hilfe einer Rollstuhlrampe an die Bedürfnisse des behinderten Menschen angepasst werden muss oder wenn stationäre Pflege, Kurzzeitpflege oder vollstationärer Pflege notwendig wird, dazu gibt der Ratgeber hilfreiche Tipps. Auch mit Blick auf Ausbildung, Studium sowie Erwerbstätigkeit informiert der Ratgeber Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen.
Der Ratgeber ist veröffentlicht auf der Internetseite des www.bvkm.de und steht dort zum kostenlosen Download zur Verfügung. Eine gedruckte Version kann für einen Euro bestellt werden: bvkm, Brehmstr. 5-7, 40239 Düsseldorf, versand@bvkm.de, Tel.: 0211/64004-15.



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