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24.03.2018 09:44 Uhr

Rollstuhlrampe: Infos zur Steigung

Symbol für Steigung: Rollstuhlfahrer, Pfleil nach obenEine Rollstuhlrampe ist vor allem dann leicht zu befahren, wenn ihre Steigung gering ist. Doch wo genau liegt die Grenze zwischen zu steil oder gerade noch flach genug. „Im Privatbereich ist diese Grenze individuell“, betont Dipl.-Ing. Marco Gedert, der das Informations- und Serviceportal barrierefrei.de betreibt. Der Experte für barrierefreies Bauen und Wohnen sieht zunächst in den individuellen körperlichen Voraussetzungen von Rollstuhl- oder Rollator-Nutzern den Gradmesser für die Steigung einer Rampe. Denn während für den einen die gesetzlich vorgegebene maximale Steigung von sechs Prozent gerade noch so allein zu schaffen ist, ist sie für andere bequem und ohne Hilfe zu befahren.

 

Bei der Steigung von Rollstuhlrampen für die private Nutzung ist die DIN 18040 eine Richtschnur

 

Gedert rät bei der Frage nach der passenden Steigung im Privatbereich meist zu einer möglichst geringen. Denn diese garantiert den meisten Komfort. Für den Rampenkauf heißt das, es sollte eine möglichst lange Rampe gewählt werden, um eine maximale Steigung von sechs Prozent einhalten zu können. Dennoch sei diese in der DIN 18040 für barrierefreies Bauen vorgegebene maximale Steigung „allenfalls eine Richtschnur“ im Bereich der privaten Nutzung, betont Marco Gedert. Denn längst nicht überall dort, wo eine Rampe gebraucht wird, ist auch ausreichend Platz vorhanden, um den Höhenunterschied an Treppen oder Stufen über eine lange Rollstuhlrampe auszugleichen.

 

Was tun, wenn die Steigung der Rollstuhlrampe über sechs Prozent liegt?

 

Lässt sich eine geringe Steigung baulich nicht umsetzen, ist es wichtig, die exakte Steigung zuvor auszumessen. Marco Gedert nennt in seinem Beratungsalltag folgende Orientierungswerte: Eine Steigung von zehn Prozent ist mit einem Rollator in der Regel noch selbstständig zu befahren. Eine 15-prozentige Steigung können Rollstuhlfahrer auch mit einer schwachen Hilfsperson noch überwinden. Bis 20 Prozent braucht es in jedem Fall eine starke Hilfsperson, damit der Rollstuhlfahrer die Rampe sicher passieren kann. Die Steigung errechnet sich dabei anhand der zu überbrückenden Höhe, die an der obersten Stufe gemessen wird. Dieser Wert wird dann durch die Länge der Rampe geteilt, um die Steigung zu erhalten.



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