Hier finden Sie den Spezialisten für barrierefreies Bauen und Wohnen in Ihrer Region!
Mit Eingabe Ihrer Postleitzahl finden Sie hier alle Berater, Planer und Handwerker für barrierefreies Bauen und Leben in Ihrer Region:
PLZ
Förderung barrierefreier Bauvorhaben
Sie sind Bauherr, Arbeitgeber oder Betroffener und suchen nach der für Sie passenden Förderung ihres barrierefreien Bauvorhabens? Dann sind Sie hier genau richtig. Unser „Förderrechner“ hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten finanziellen Hilfen, auf Ihre Situation abgestimmt.
Zum Förderrechner
Aktuelle Nachrichten Alle Nachrichten
19.05.2018 12:02 Uhr

Rollstuhlrampen bei Demenz

Schirm als Symbol für Sicherheit bei DemenzMenschen mit einer Alzheimer-Demenz haben ein erhöhtes Sturzrisiko. Laut verschiedener Studien soll es etwa 20 Mal höher sein als bei gesunden Gleichaltrigen. Daher ist es umso wichtiger, Stolperfallen in Haus und Hof zu beseitigen. Für Treppen bieten sich Rollstuhlrampen an. Sie sorgen für eine barrierefreie Erschließung der Wohnräume und für mehr Sicherheit. Rampen können sowohl mit einem Rollator, als auch mit einem Rollstuhl befahren werden. So lässt sich die Fortbewegung bei einer Erkrankung oder Behinderung, aber auch einfach nur mit zunehmendem Alter erleichtern und das Sturzrisiko verringern. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nennt die Beseitigung von Stolperfallen als wichtiges Ziel, um Stürze zu vermeiden. Die Wohnung sollte dazu gut ausgeleuchtet sein, der Bodenbelag rutschfest – vor allem im Bad – und Absätze entfernt werden.

 


Rollstuhlrampen - für mehr Sicherheit innerhalb der eigenen vier Wände

 


„Wenn es aufgrund einer Krankheit wie Demenz immer schwerer fällt, sich im Eigenheim sicher fortzubewegen, ist eine barrierefreie Umgestaltung sehr wichtig. Die Pflegekassen unterstützen Umbauten mit diesem Zweck“, betont Dipl.-Ing. Marco Gedert, Geschäftsführer des Informations- und Serviceportals barrierefrei.de. Rollstuhlrampen sorgen beispielsweise im Eingangsbereich, an den Türschwellen im Innenbereich oder an den Treppen dafür, Stolperfallen auszuschalten. Sie sind eine große Erleichterung für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, aber auch für Menschen mit dementiellen Veränderungen, die nicht auf eine Gehilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind. Aufgrund der dementiellen Veränderungen können die Betroffenen ihr Umfeld nicht mehr so gut wahrnehmen und einschätzen. Hinzu kommen oftmals motorische Probleme.

 


Rollstuhlrampen: Steigung beachten

 


Rollstuhlrampen bestehen vorwiegend aus Aluminium und Graphitfasermaterialien und sind robust und langlebig. Bei den Rampen sind bis zu 20 Prozent Steigung denkbar, wenn eine dritte Person den Rollstuhl schiebt. Mit einem Rollator sind bis zu zehn Prozent Steigung denkbar – je nach körperlichen Voraussetzungen. Generell gilt, je geringer die Steigung ist, umso leichter ist es, die Rampe zu befahren. Es gibt verschiedene Rampenmodelle, die sich in Flächen- und Schienenrampen unterteilen lassen. Mobile Rampen lassen sich vielseitig einsetzen, sind handlich und haben ein geringes Eigengewicht. Starre Rampen haben im Gegensatz zu den klappbaren und längenverschiebbaren Varianten keine beweglichen Teile. Diese Rampen können am gewünschten Einsatzort fest eingebaut, je nach Größe und Eigengewicht aber auch transportiert werden.




)