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06.02.2018 10:23 Uhr

Rollstuhlrampen: Was ist Korund?

Flächenrampe mit Oberfläche aus KorundKorund ist auf Rollstuhlrampen der Garant für rutschsicheres Fahren, eine belastbare Oberfläche und zugleich ein leichtes Gewicht. Das Mineral aus der Gruppe der Oxide besteht aus Aluminiumoxid, ist in seiner ursprünglichen Form farblos, kann jedoch je nach spezifischer Zusammensetzung verschiedene Farben haben. Meist sind es Beimischungen von Eisen, Chrom oder Titan, die Korund rot, rosa, violett, blau, grün oder gelb erscheinen lassen. Korund gilt nach dem Diamanten als zweithärtestes Mineral der Welt. Sein muscheliger, spröder bis hin zu splittrigem Bruch ist die Eigenschaft, die Korund so geeignet als Oberflächenmaterial für Rollstuhlrampen macht. Zugleich ist er witterungsbeständig – ideale Bedingungen also für eine Verwendung auf Flächen, die draußen genutzt werden.

 

Robust, rau und rostfrei – Korund hat ideale Eigenschaften für die Verwendung auf Rollstuhlrampen

 

Korund ist belastbar. Er schmilzt erst bei extrem hohen Temperaturen von über zweitausend Grad Celsius. Auch Säuren gegenüber ist dieses robuste Material unempfindlich. Eine Rampe mit Korund-Beschichtung kann im Winter mit Streusalz vor Glätte geschützt werden. Das Mineral entsteht aus sogenanntem magmatischem Gestein mit hohen Natrium- bzw. Aluminiumanteilen, geringen Anteilen von Kieselsäure und wird vorwiegend in Indien, Australien, im Uralgebirge sowie in Kanada abgebaut. Vor allem wegen seines hohen Anteils an Aluminium ist Korund als Ausgangsmaterial stark nachgefragt. Als Pulver wird er weiterverarbeitet zu Schleif- und Poliermitteln oder als Mittel beim Sandstrahlen. Weil Korund so hart ist, wird er auch in Werkzeugen eingesetzt. Zudem dient er als Zusatzstoff für Beton und wird in der Produktion von technischer Keramik verwendet.

 

Auf Rollstuhlrampen wird Korund in Pulverform aufgebracht

 

In pulverisierter Form machen sich auch Hersteller von Rollstuhlrampen das Mineral zunutze, denn so garantiert er eine rutschhemmende und robuste Oberfläche. Zugleich ist Korund sehr leicht und eignet sich folglich hervorragend für die Beschichtung von mobilen Rollstuhlrampen, die unterwegs eingesetzt werden können. Erkennbar sind Korund-Beschichtungen auf Rampen an der Farbe der Oberfläche: Sie ist dann meist schwarz bzw. grau, kann aber auch blau sein. „Rollstuhlrampen mit einer Fahrfläche aus Korund sind belastbar, witterungsfest und sorgen für ein sicheres Befahren. Mobile Rampen mit Korund-Beschichtung sind ideal für die Verwendung unterwegs“, betont Dipl.-Ing. Marco Gedert, Geschäftsführer von barrierefrei.de.



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