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22.10.2014 08:58 Uhr

Steigende Zahlen

Etwa 7,5 Millionen schwerbehinderte Menschen lebten zum Jahreswechsel 2013/14 in Deutschland. Das ist das Ergebnis der Datenerhebungen des Statistischen Bundesamtes. Im Vergleich zum Jahresende 2011 ist das ein Ansteig um 3,6 Prozent, bzw. 260.000 Personen. Der Anteil der schwerbehinderten Personen an der Gesamtbevölkerung liegt folglich bei 9,4 Prozent. Etwas mehr als die Hälft der schwerbehinderten Menschen waren Männer. Als schwerbehindert gilt, wer einen Grad der Behinderung von 50 Prozent und mehr zuerkannt bekommen hat und über einen entsprechenden Ausweis der Versorgungsämter verfügt.

Ein Zusammenhang ist vor allem zwischen dem Alter und der Behinderung erkennbar. Etwa ein Drittel der Schwerbehinderten war 75 Jahre alt und älter, rund 45 Prozent zwischen 55 und 75 Jahren. Kinder und Jugendliche unter 18 machen einen Anteil von 2 Prozent aus.

Die Ursache für die Behinderung lag bei 85 % in einer Krankheit begründet. Vier Prozent waren angeboren oder sind im ersten Lebensjahr aufgetreten. Zwei Prozent können auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückgeführt werden.

Bei mehr als 60 Prozent lagen körperliche Behinderungen vor. Bei einem Viertel sind innere Organe oder Organsysteme betroffen. Bei 14 % waren Arme und Beine in ihrer Funktion eingeschränkt, bei weiteren zwölf Prozent Wirbelsäule und Rumpf. Eine Sehbehinderung gab es bei fünf Prozent, vier Prozent litten unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen. Der Verlust einer oder beider Brüste war bei etwa zwei Prozent Grund für die Schwerbehinderung.

Auf geistige oder seelische Behinderungen entfielen zusammen elf Prozent der Fälle, auf zerebrale Störungen neun. Bei den übrigen Personen war die Art der schwersten Behinderung nicht ausgewiesen.

Etwa 24 Prozent erhilten vom Versorgungsamt den höchsten Grad der Behinderung von 100; 32 Prozent wiesen einen Behinderungsgrad von 50 auf. (red)



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