Hier finden Sie den Spezialisten für barrierefreies Bauen und Wohnen in Ihrer Region!
Mit Eingabe Ihrer Postleitzahl finden Sie hier alle Berater, Planer und Handwerker für barrierefreies Bauen und Leben in Ihrer Region:
PLZ
Förderung barrierefreier Bauvorhaben
Sie sind Bauherr, Arbeitgeber oder Betroffener und suchen nach der für Sie passenden Förderung ihres barrierefreien Bauvorhabens? Dann sind Sie hier genau richtig. Unser „Förderrechner“ hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten finanziellen Hilfen, auf Ihre Situation abgestimmt.
Zum Förderrechner
Aktuelle Nachrichten Alle Nachrichten
27.09.2013 08:22 Uhr

Tagung zu Inklusion und Medien

Über 150 Journalisten, Medienmacher und Experten diskutierten in Berlin über Anforderungen, Probleme und beispielhafte Modelle für Menschen mit Behinderungen in den Medien. Ziel der Tagung der Grimme-Akademie im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen war es, Orientierung zu vermitteln und beispielhafte Konzepte für die Medienarbeit zu zeigen.

Menschen mit Behinderungen spielen in den Medien kaum eine Rolle. Weder als Medienmacher noch in der Berichterstattung. Darstellerinnen und Darsteller mit Behinderung sind nach wie vor die Ausnahme; die Berichterstattung ist oft von Klischees geprägt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe: „Inklusion in den Medien heißt, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Belange überall zum Thema werden. In der Berichterstattung wollen sie als Menschen wahrgenommen werden und nicht deswegen, weil sie behindert sind.“

Der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kammann, zeigte in seiner Begrüßung, wie die Medien das Bild behinderter Menschen in der Gesellschaft prägten und prägen und hob die positive Entwicklung in den vergangenen 40 Jahren hervor. Bei der Tagung im Kleisthaus solle es auch darum gehen, welche neuen Perspektiven es gebe: „Es geht um das Universale, um das allgemein Verbindende. Es geht um die Frage, ob und wie die Angebote in den Medien inklusiv gemacht werden können.“

Bei der Tagung wurden viele Best-Practice-Beispiele vorgestellt, so etwa die Arbeit der abm - der arbeitsgemeinschaft behinderung und medien in München. Die Redaktion „Sehen statt Hören“, die seit 1975 im Bayerischen Rundfunk besteht, skizzierte ihre Arbeit. Außerdem wurde das barrierefreie Angebot des NDR Hamburg vorgestellt.

Workshops widmeten sich den Themen „Barrierefreiheit im Netz“, „Inklusion und Sprache“ und „Medien als Berufsfeld für Menschen mit Behinderung“.

Zu den Referenten und Diskutanten gehörten u.a. Dr. Ingo Bosse von der Universität Halle, Moderator, Schauspieler und Autor Martin Fromme, der Blogger und Geschäftsführer des Hamburger Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Heiko Kunert, die Schauspielerin und Regisseurin Sheri Hagen, die Schauspielerin ChrisTine Urspruch, Gisela Höhne, Regisseurin und künstlerische Leiterin des Theaters RambaZamba und Burkhardt Althoff, stellvertretender Redaktionsleiter beim ZDF-Das kleine Fernsehspiel. (red)



)