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Bedienelemente und Kommunikationsanlagen

Barrierefrei erkennbar und gut erreichbar – das sollten die zentralen Eigenschaften von Kommunikationsanlagen und Bedienelementen in Gebäuden mit barrierefreien Wohnungen sein. Dabei spielt auch die Sicherheit eine Rolle: Scharfe Kanten an Bedien- und Ausstattungselementen sowie Bauteilen müssen vermieden werden, z.B. durch Abrundungen oder Kantenschutz.

Um leicht erkennbar und zielorientiert nutzbar zu sein, sollten Bedienelemente nach dem Zwei-Sinne-Prinzip visuell kontrastreich gestaltet und taktil wahrnehmbar sein. Ihre Funktion sollte erkennbar sein, z.B. durch deutliche Hervorhebung von der Umgebung und Anordnung der Elemente an gleicher Stelle, um einen Wiedererkennungseffekt zu erzeugen. Damit beim Ertasten von Schaltern ein unbeabsichtigtes Auslösen vermieden wird, dürfen nicht nur Sensortaster, Touchscreens oder berührungslose Bedienelemente verwendet werden. Die Auslösung der Funktion sollte deutlich wahrnehmbar gemeldet werden, z.B. durch einen Ton oder eine Schalterstellung. Schalter und Tasten sollten mit einer maximal aufzuwendenden Kraft von 0,5 bis 2,5 N bedienbar sein.

Bedienelemente gelten als barrierefrei, wenn sie stufenlos erreichbar sind. Damit sie auch für Rollstuhlfahrer nutzbar sind, sollte vor Bedienelementen eine Bewegungsfläche von mind. 150x150 cm vorhanden sein.

Können die Bedienelemente seitlich angefahren werden, sodass nicht zwingend eine Wendemöglichkeit vorhanden sein muss, reicht eine Bewegungsfläche von 120 cm Breite und 150 cm Länge in Fahrtrichtung aus.

Zu Wänden bzw. bauseitigen Einrichtungen müssen Bedienelemente einen seitlichen Abstand von mindestens 50 cm aufweisen. Werden Bedienelemente frontal genutzt, müssen sie in einer Tiefe von 55 cm unterfahrbar sein.

Das Achsmaß von Greifhöhen und Bedienhöhen beträgt grundsätzlich 85 cm über OFF. Werden mehrere Bedienelemente, z.B. Lichtschalter, übereinander angeordnet, darf das Achsmaß des obersten Bedienelementes 105 cm nicht überschreiten, das Achsmaß des untersten Bedienelementes 85 cm nicht unterschreiten.

Kommunikationsanlagen

Türöffner und Klingelanlagen, Gegensprechanlagen und Telekommunikationsanlagen – also Kommunikationsanlagen in den verschiedensten Ausprägungen, sind in die barrierefreie Gestaltung einzubeziehen. An Gegensprechanlagen muss optisch angezeigt werden, ob Hörbereitschaft besteht. Auch bei Türen, die manuell mit einem Türsummer geöffnet werden, ist die Freigabe optisch zu signalisieren.

Ausstattungselemente

Zu Wohnungen gehören bestimmte Ausstattungselemente, die zum einen alltägliche Funktionen haben, wie Briefkästen, oder Sicherheitsfunktionen, wie Feuerlöcher. Diese müssen in einer Wohnung so aufbewahrt werden, dass sie nicht in Räume hineinragen und die nutzbaren Breiten und Höhen nicht eingeschränkt werden. Ist dies jedoch nicht zu vermeiden, müssen sie so ausgestattet werden, dass blinde Menschen oder Personen mit eingeschränktem Sehvermögen sie rechtzeitig als Hindernis wahrnehmen können. Dazu müssen sie kontrastreich visuell gestaltet und für die Ertastung mit dem Langstock blinder Menschen geeignet sein. Deshalb sollten Ausstattungselemente bis auf den Boden herunterreichen, maximal 15 cm über dem Boden enden oder durch einen min. 3 cm hohen Sockel, entsprechend den Umrissen ergänzt werden. Außerdem sollte eine Tastleiste vorhanden sein, die max. 15 cm über dem Boden endet.

 

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