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Grundstück barrierefrei

Äußere Erschließung des Grundstücks

Die DIN 18040 erarbeitet sich die barrierefreie Gestaltung von Lebensräumen von außen nach innen. In ihrem Kapitel 4 steht deshalb zunächst die äußere Erschließung der Grundstücke, vom Gehweg über PKW-Stellplätze bis hin zu Zugangs- und Eingangsbereichen im Fokus.

Gehwege und Erschließungsflächen

Wege zum Haupteingang sollen nach Vorstellung der Normredakteure einen ungehinderten Zugang und zugleich eine problemlose Begegnung von Menschen mit Rollstühlen und Gehilfen ermöglichen. Dazu müssen Gehwege breit genug sein. Für den Weg zum Haupteingang sieht die Norm eine Mindestbreite von 150 cm und eine 180 x 180 cm große Begegnungsfläche für Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe nach höchstens 18 m Länge des Weges vor. Andere Wege auf dem Grundstück, die nicht zum Haupteingang führen, sollen mindestens 120 cm breit sein.

Dabei muss die Oberfläche der Wege fest und eben sein, d.h. so gestaltet werden, dass die Verbindungswege gefahrlos nutzbar sind. Wenn ein Gefälle notwendig ist, weil die Topographie des Grundstücks dies erfordert oder weil Oberflächenwasser abgeleitet werden muss, so darf die Querneigung 2,5 Prozent, die Längsneigung 3 Prozent nicht überschreiten. Bei einer Länge der Wege bis zu 10 Metern ist auch eine Längsneigung von bis zu 4 Prozent möglich.

PKW-Stellplätze

Bei der Anordnung von PKW-Stellplätzen zählen für Menschen mit Behinderungen kurze Wege, d.h. sollten möglichst dort zu finden sein, wo sich auch ein barrierefreier Zugang zum Gebäude befindet. Ihre Breite muss mindestens 350 cm, ihre Länge 500 cm betragen. Garagen müssen einen Antrieb zum automatischen Öffnen und Schließen ihrer Tore haben. Ein Kleinbus braucht mehr Platz: Sein Stellplatz muss mindestens 350 cm breit und 750 cm lang sein.

Zugangs- und Eingangsbereiche

Die DIN 18040 verlangt, dass Zugangs- und Eingangsbereiche leicht auffindbar und barrierefrei gestaltet sein sollen. Dazu soll für Menschen mit eingeschränkten Sehvermögen oder kognitiven Einschränkungen der Eingangsbereich visuell kontrastreich gestaltet sein, z.B. durch helle Türelemente und eine dunkle Umgebungsfläche sowie eine ausreichende Beleuchtung.

Für blinde Menschen wird eine gute Erreichbarkeit des Eingangsbereichs durch taktil erfassbare, unterschiedliche Bodenstrukturen oder bauliche Elemente wie z. B. Sockel und Absätze als Begrenzung der Wege oder durch akustische bzw. elektronische Information erreicht.

Wenn alle Haupteingänge stufen- und schwellenlos erreichbar sind, wenn die Erschließungsflächen hin zum Eingang nicht stärker geneigt sind, als es die Norm vorgibt – andernfalls sind Aufzüge oder eine Rollstuhlrampe notwendig – und wenn je nach Art der Tür vor den Ein- und Ausgängen ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist, spricht man nach DIN 18040 von einer barrierefreien Erreichbarkeit.

 

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