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Was ist Arteriosklerose?

Leistungsbeeinträchtigung, eingeschränkte Mobilität bis hin zur Rollstuhlpflichtigkeit und Bettlägerigkeit – für an Arteriosklerose Erkrankte ist ein barrierefreies Wohnumfeld auf Dauer unumgänglich. Die Arteriosklerose ist eine der häufigsten Gefäßerkrankungen. Ihre Ursache ist nicht restlos geklärt.

 
 
Neben einer familiären Veranlagung sind nach heutigem Kenntnisstand hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörung, Diabetes melitus, Erhöhung der Harnsäure im Blut und Übergewicht wesentliche Risikofaktoren, die zusammen mit Nikotinmissbrauch die Degeneration der arteriellen Gefäße beschleunigen. Die Arteriosklerose ist dabei nicht auf ein Organsystem begrenzt. Nicht alle Organssysteme sind in gleicher Weise betroffen.


 
Man kann davon ausgehen, dass die Arteriosklerose maßgeblich an der Entstehung der zerebralen Durchblutungsstörung mit Gehirnschlag, der coronaren Herzkrankheit mit Herzinfarkt und an den peripheren Durchblutungsstörungen der Extremitäten (z.B. Raucherbeine) beteiligt ist. Die Funktionseinschränkungen der Arteriosklerose ergeben sich aus der betreffenden Organmanifestation. Es kann zu Funktionsbeeinträchtigungen des Gehirns kommen.


 
An den Gliedmaßen führt die Arteriosklerose zu einer geringeren Durchblutung und somit einer Unterversorgung des Gewebes. In einer nicht ausreichend durchbluteten Muskulatur entstehen Schmerzen, die sich vor allem im Bereich der unteren Gliedmaßen bemerkbar machen. Mit Zunahme der Mangelversorgung nimmt die schmerzfreie Gehstrecke immer mehr ab. Dies ist vor allem beim Bergaufgehen, Treppensteigen usw. der Fall.


 
Zur Reduktion der Schmerzen müssen dann immer wieder Pausen unterschiedlicher Dauer eingelegt werden. Dieses Krankheitsbild nennt man die so genannte „Schaufensterkrankheit“ bzw. die periphere arterielle Verschlusskrankheit (AVK). Bei der schwersten Form kommt es zum Gewebstod (Nekrose bzw. Gangrän). Die Folge ist eine Amputation der betreffenden Gliedmaße. Gehvermögen und Mobilität werden dadurch weiter eingeschränkt.


 
Die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße, die Coronarsklerose, äußert sich im Rahmen einer coronaren Herzkrankheit zunächst in einem Herzastma (Agina pectoris). Diese so genannten stenokardischen Beschwerden treten vor allem bei Belastung und Aufregung auf. Um die Beschwerdesymptomatik des Herzens zu minimieren, wird die Belastung eingeschränkt. Als Folge nehmen Gehvermögen und die gesamte Mobilität ab. Bei schwerster Mangeldurchblutung des Herzmuskels kommt es zum Absterben von Muskelarealen, zum Herzinfarkt.


 
Bei einer chronischen rezidivierenden Angina pectoris ist von einer dauerhaften rezidivierenden Minderdurchblutung des Herzmuskels auszugehen. Hierbei wird nach und nach die Herzmuskulatur durch Narbengewebe ersetzt. Es kommt zur Erweiterung der Herzhöhlen im Sinne einer Gefügedilatation mit gestörter Pumpfunktion. Dadurch kommt es zu Atemnot (Dyspnoe) mit eingeschränkter Mobilität (Herzinsuffizienz). Nicht nur cerebrale Durchblutungsstörungen im Rahmen einer Arteriosklerose, sondern auch eine periphere arterielle Verschlusskrankheit und eine coronare Herzkrankheit können letztendlich im Laufe der Jahre zu einer erheblichen Leistungsbeeinträchtigung mit deutlich eingeschränkter Mobilität bis zur Rollstuhlpflichtigkeit und Bettlägerigkeit führen.

 

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