Blindheit und Gehörlosigkeit

Blindheit und Gehörlosigkeit

Liegen Blindheit und Gehörlosigkeit in Form einer Mehrfachbehinderung vor, ist die Ursache in einer zentralen Störung des Gehirns zu suchen, wobei zerebrale Durchblutungsstörungen einerseits und Infektionen oder toxische Schäden, wie z.B. Sauerstoffmangel bei zu langer Wiederbelebung, andererseits im Vordergrund stehen.

Das Lebensumfeld auf Blindheit und Gehörlosigkeit einstellen

Fallen diese beiden Sinnesorgane aus, nimmt die seh- und hörbehinderte Person ihre Umwelt nur noch durch Tasten und Riechen wahr. Primär liegen keine Bewegungseinschränkungen vor, sofern bei einer zentralen Ursache nicht auch neurologische Störungen im Bereich des Bewegungs- und Stützapparates hinzukommen. Gefahrenquellen wie Stufen, Schwellen, Kanten, in den Raum hineinragende Gebäudeteile, schlecht gesicherte Treppen und Balkone sollten unbedingt vermieden werden. Schwellen und Stufen können zum Beispiel mit geeigenten Rampen überbrückt werden.

 

Mit einem Wechseln von Materialstrukturen im Bereich der Böden und der Wände lassen sich durch solche taktilen Elemente und Leitsysteme Orientierungshilfen schaffen. Mit geruchverbreitenden Pflanzen in bestimmten Räumen oder im Flur – mit sogenannten Geruchsinseln – entsteht eine Orientierungsmöglichkeit über den Geruchssinn.

 

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