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Was ist eine Hörbehinderung?

Es gibt viele Abstufungen zwischen dem normalen Hören und dem vollkommenen Hörverlust, der Taubheit. Dabei unterscheidet man zwischen der peripheren Höreinbuße im Gehörorgan (äußeres Ohr, Mittelohr und Innenohr) und der zentralen, deren Ursache im Gehirn liegt. Hörschäden können durch Missbildungen oder frühkindliche toxische oder infektiöse Schäden in jungen Jahren entstehen. In späteren Lebensabschnitten stehen als Ursache Verletzungen, z.B. Knalltraumata, abnorme Lärmbeeinträchtigungen, Stress, Durchblutungsstörungen und Altersprozesse im Vordergrund.

 

Taubstummheit oder Sprachstörungen entstehen durch eine angeborene Hörstörung oder den Verlust der Fähigkeit zu hören vor dem Erwerb der Sprache. Treten Hörstörungen später auf, führt dies zu überlautem Sprechen der Betroffenen. Hörbehinderte Menschen sind in ihrer akustischen Wahrnehmung eingeschränkt und erleben, dass die Kommunikation mit ihrer Umwelt in nicht unerheblichem Maße gestört abläuft. Geht die Hörbehinderung nicht mit einer Gleichgewichtsstörung einher, liegt keine direkte Bewegungseinschränkung vor.

 

Für die Gestaltung des barrierefreien Lebensumfeldes für hörbehinderte Menschen gibt es dennoch einiges zu beachten: Akustische Signale sollten durch optische ersetzt werden, z.B. ein Blinklicht am Telefon, an den Sprechanlagen innerhalb und außerhalb des Hauses, an der Türklingel oder an Küchengeräten. Ein Wecker lässt sich an ein optisches System anschließen. Dann geht beispielsweise die Wohnungsbeleuchtung oder der Fernseher an, wenn es Zeit ist aufzustehen.

 

Der Wohnbereich kann mit zusätzlichen, elektrotechnischen Hilfsmitten eingerichtet werden, wie einer induktiven Verstärkung von Fernsehen, Radio usw. Auch eine Telefonverstärkung oder ein Schreibtelefon durch induktive Festinstallation bieten sich an. Ausgeglichene raumakustische Bedingungen tragen dazu bei, die Verständlichkeit von Geräuschen und Lauten zu verbessern ebenso wie eine Schallminderung, die den Lärm von draußen abhält. Um leichter von Lippen ablesen zu können, sollten die Räume hell, nicht blendend und schattenlos ausgeleuchtet sein.

 

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