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Schlaganfall oder zentrale Durchblutungsstörungen

Ein Schlaganfall tritt plötzlich auf. Er geht einher mit einer herdförmigen (fokalen) Schädigung des zentralen Nervensystems aufgrund einer zerebrovaskulären Störung.

 

In rund 73 Prozent der Fälle kommt es zu einem Hirninfarkt als Folge einer zu geringen Durchblutung durch eine Arteriosklerose. Die Minderdurchblutung führt im betroffenen Versorgungsgebiet des zuführenden Gefäßsystems zu einer Hirnerweichung (ischämischer Infarkt). Schließlich fallen die Hirnfunktionen im Gebiet dieser Hirnerweichung (Encephalomalazie) aus.

 

In 19 Prozent der Fälle ist eine Hirnmassenblutung infolge Gefäßeinriss eines arteriosklerotisch veränderten Gefäßes die Ursache der zerebralen Funktionsstörung. (Hämorrhagie). Um Blutungen zwischen den Hirnhäuten handelt es sich in etwa sechs Prozent der Fälle. Man nennt diese Blutungen Subarachnoidalblutungen (SAB) als Folge eines Einrisses einer angeborenen Gefäßaussackung der hinversorgenden Gefäße oder Aneurysma.

 

Für Betroffene ist ein Hirnschlaganfall mit zum Teil gravierenden Folgen verbunden: Halbseitenlähmung (Hemiplegie) Lähmung der gesamten Körperhälfte der Gegenseite, wie dies für das Vollbild eines Schlaganfalles typisch ist.

 

Halbseitenschwäche (Hemiparese): Der Funktionsausfall ist nicht umfassend. Man spricht von einer motorischen Schwäche oder von einer unvollständigen Lähmung. Armbetonte oder beinbetonte Halbseitenlähmung oder -schwäche, je nach Lokalisation des Herdes im Gehirn.

 

Neglect (Nichtbeachtung der betroffenen Körperhälfte) verbunden mit Sprachstörungen, visuellen und akustischen Einschränkungen sowie mit einer Störung des Bewussteins bis in zum Koma.

 

Nach einem Schlaganfall können spastische Lähmungen von Arm und Bein in typischer Stellung (Wernicke-Mann), eine gestörte Sensibilität der Gliedmaßen, eine Sprachstörung, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen und u.U. eine Beeinträchtigung des Sehens, Hörens und Erkennens sowie ein hirnorganisches Psychosyndrom resultieren.

 

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