Sprachstörungen, Sprechstörungen und Stimmstörungen

Sprachstörungen, Sprechstörungen und Stimmstörungen

Erkrankungen des Kehlkopfs oder der Organe der Lautbildung, wie die des gesamten Atemwegs von der Lunge bis zu den Nasennebenhöhlen, dem Mund, den Lippen, der Zunge und des Gaumensegels gehen mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen einher. Ihre Ursachen sind mannigfaltig. Eine große Bedeutung spielen Erkrankungen des Gehirns, wobei auch hier wiederum Durchblutungsstörungen neben Entzündungen (z.B. Meningo-Encephalitis) und Missbildungen im Vordergrund stehen.

Wann gelten Menschen als taubstumm?

Als taubstumm gelten Menschen, die weder sprechen noch hören können. In diesen Fällen ist ein Gehörschaden vor dem Spracherwerb eingetreten. Das Handicap dieser mehrfachbehinderten Personen besteht in einer gestörten Kommunikation. Bei einem Taubstummen liegt eine besonders schwere Störung vor, da weder die akustische noch die Wahrnehmung über die Sprache vorhanden sind.

Herausforderungen für die Kommunikation

Eine solche Art der Behinderung stellt gehobene Ansprüche an elektronische Kommunikationshilfen zur Sprachausgabe, z.B. über Delta-Talker oder Alpha-Talker bei der Kommunikation zwischen nichtsprechenden oder erheblich sprachgestörten Menschen. Eine Chatbox findet Anwendung im Austausch zwischen nichtsprechenden und gesunden Menschen. Entsprechende Anschlüsse können an die EDV, das Telefon oder das Internet angebracht werden. Für Taubstumme mit einer Körperbehinderung gibt es zusätzliche technische Hilfen wie z.B. die Steuerung eines Rollstuhls durch einen Kopfbügel.

 

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