Orientierungshilfen und Beschilderung
Orientierungshilfen: Rollstuhl-Lift

Orientierungshilfen und Beschilderung

Öffentlich zugängliche Gebäude oder Gebäudeteile, Arbeitsstätten und ihre Außenanlagen sind mit Orientierungshilfen auszustatten. Das ist deshalb wichtig, damit sich auch Menschen, die visuell oder akustisch eingeschränkt sind, sich gut zurechtfinden. Orientierungshilfen sind so signalwirksam anzuordnen, dass Hinweise deutlich und frühzeitig erkennbar sind, z.B. durch Hell- / Dunkelkontraste. So können zum Beispiel die Stufen eine Treppe an der Trittstufe mit einer konstrastreichen Markierung versehen werden. Das führt zu einer besseren Warnehmung und verringert zudem die Sturzgefahr. Größe und Art von Schriftzeichen müssen eine gute, blendefreie Lesbarkeit ermöglichen.

Orientierunghilfen sollten auch tastbar sein

Orientierungshilfen sind zusätzlich tastbar auszuführen, z.B. durch unterschiedlich strukturierte Oberflächen. Bei Richtungsänderungen oder Hindernissen müssen besondere Markierungen vorgesehen werden. Die Beleuchtung von Verkehrsflächen, Treppen und Treppenpodesten mit künstlichem Licht ist blend- und schattenfrei auszuführen. Eine höhere Beleuchtungsstärke als nach DIN 5035-2 ist vorzusehen. So erleichtert man Personen, die nicht gut sehen können, den Zugang zu Gebäuden und verhilft ihnen zu einer besseren Orientierung.

Aufzüge mit als zwei Haltestellen brauchen ab mehr als zwei Haltestellen Ansagen als Orientierunghilfen

Fluchtwege sollten durch besondere Lichtbänder und richtungsweisende Beleuchtung, zum Beispiel in Fußleistenhöhe, sowie durch Tonsignale gekennzeichnet werden. Am Anfang und am Ende von Handläufen einer Treppe sind einheitlich taktile Hinweise auf Geschossebenen anzubringen. Personenaufzüge mit mehr als zwei Haltestellen sind zusätzlich mit Haltestellenansagen auszustatten.

 

Produkte für ein barrierefreies Leben