Hier finden Sie den Spezialisten für barrierefreies Bauen und Wohnen in Ihrer Region!
Mit Eingabe Ihrer Postleitzahl finden Sie hier alle Berater, Planer und Handwerker für barrierefreies Bauen und Leben in Ihrer Region:
PLZ
Förderung barrierefreier Bauvorhaben
Sie sind Bauherr, Arbeitgeber oder Betroffener und suchen nach der für Sie passenden Förderung ihres barrierefreien Bauvorhabens? Dann sind Sie hier genau richtig. Unser „Förderrechner“ hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten finanziellen Hilfen, auf Ihre Situation abgestimmt.
Zum Förderrechner
Aktuelle Nachrichten Alle Nachrichten

Informationen zum Pflegegeld

Ganz bewusst hat der Gesetzgeber festgelegt, dass Menschen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, selbst darüber entscheiden können, in welcher Form und von wem sie gepflegt werden wollen. Wenn der Pflegefall eintritt haben Pflegebedürftige also die Wahl, ob sie ambulante Sachleistungen zum Beispiel durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen oder ob sie Pflegegeld erhalten möchten. Die Zahlung von Pflegegeld ist allerdings an Voraussetzungen geknüpft. So ist sicherzustellen, dass die Pflege zu Hause zum Beispiel von Angehörigen oder Ehrenamtlichen gewährleistet wird. Das Pflegegeld wird dann an den Pflegebedürftigen und nicht den Angehörigen gezahlt. In der Verwendung ist der Betroffene dann selbstbestimmt und kann die Mittel an die Person weitergeben, die ihn versorgt und betreut.

 

Wie hoch ist das Pflegegeld zurzeit?

 

Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit, der durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt wird, erhalten Betroffene unterschiedlich viel Pflegegeld, dessen Höhe in Stufen gestaffelt ist:

 

  • 244 Euro pro Monat in Pflegestufe I
  • 458 Euro pro Monat in Pflegestufe II
  • 728 Euro pro Monat in Pflegestufe III.

 

Ab dem Jahr 2017 gelten andere Pflegegrade. Dann beträgt das Pflegegeld

 

  • 316 Euro pro Monat in Pflegegrad 2
  • 545 Euro pro Monat in Pflegegrad 3
  • 728 Euro pro Monat in Pflegegrad 4
  • 901 Euro pro Monat in Pflegegrad 5.

 

Der Pflegegrad 1 wird nicht mit einer Geldleistung, jedoch mit einer zweckgebundenen Kostenerstattung von bis zu 125 Euro verbunden.

 

Besteht ein sogenannter erheblicher allgemeiner Betreuungsbedarf, zum Beispiel bei Demenzkranken, können die Leistungen aufgestockt werden. So gibt es ab 2017 auch eine sogenannte Pflegestufe 0, in der Versicherte Leitungen erhalten können. Die Anpassung der Leistungsbeträge an die neuen Pflegestufen erfolgt ab dem 1. Januar 2017.

 

Wie verhält es sich für Personen in vollstationären Einrichtungen? Sie haben Anspruch auf ungekürztes Pflegegeld für den Zeitraum, in dem sie sich in häuslicher Pflege befinden. Wird die sogenannte Verhinderungspflege in Anspruch genommen, wenn pflegende Angehörige wegen Urlaubs oder einer Erkrankung ihre Angehörigen die Betreuung unterbrechen müssen, wird das bisher bezogene Pflegegeld anteilig in einem Zeitraum von bis zu sechs Wochen weitergezahlt. Bei Inanspruchnahme einer Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung zahlt die Pflegekasse für bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr das Pflegegeld in halber Höhe weiter.



)