Wie sieht eine barrierefreie Küche aus?

Wie sieht eine barrierefreie Küche aus?

Unterfahrbares SpülbeckenWer in der Küche werkelt braucht Platz. Das gilt auch – und vielleicht vor allem für behindertengerechte Küchen. Deshalb muss hier eine Bewegungsfläche mit einer Tiefe von 150 cm vorhanden sein.

 

Herd, Arbeitsplatz und Spüle sollten uneingeschränkt unterfahrbar sein. Sie müssen für die Belange des Nutzers in die ihm entsprechende Arbeitshöhe montiert werden können.

 

Zur Unterfahrbarkeit der Spüle ist ein Unterputz oder Flachaufputzsiphon erforderlich. Zusätzlich findet hier auch DIN 18022 Anwendung.

Auch der Küchenschrank wird barrierefrei

Für mehr Barrierefreiheit in Küchen sorgen absenkbare Schränke: Der Clou dabei: Sie lassen sich per Knopfdruck oder Fernbedienung auf genau die Höhe herunterfahren, die für Menschen im Rollstuhl oder kleinwüchsige Menschen ideal erreichbar ist. Teller, Tassen, Gläser und Schüsseln verstauen oder herausnehmen – das ist mit einem absenkbaren Schrank kein Problem mehr. So erreichen Menschen mit Behinderungen mehr Selbstständigkeit in ihrer Lebensgestaltung.

 

Ein Tipp: Wenn die unterfahrbaren Arbeitsbereiche Vorbereiten, Kochen und Spülen über Eck angeordnet werden, vergrößern sich die Bewegungsflächen.

 

Produkte für eine barrierefreie Küchenausstattung