Schienenrampen starr

Vielseitig verwendbar: Starre Schienenrampen

Was ist eine starre Schienenrampe?

Sie ist besonders leicht, wetterfest, robust und stabil und vor allem für die Verwendung an einer bestimmten Stelle gefertigt: Eine starre Schienenrampe besteht aus zwei nebeneinander zu platzierenden Aluminiumschienen, die Rollstuhlfahrern dabei hilft, Höhenunterschiede zu überwinden. Sie lässt sich problemlos von einer Person transportieren und bedienen. Zudem verfügt sie über seitliche Aufkantungen, die die Räder des Rollstuhls sicher führen und ein seitliches Abdriften verhindern. Weil die Schienen in unterschiedlichen Abständen platziert werden können, ist die Rampe für verschiedene Rollstuhlmodelle geeignet.

Wie wird eine Rampe über Schienen verwendet?

Die Schienen der Rampe werden parallel und mit der abgeflachten Seite oben auf dem Hindernis platziert. Der Rollstuhlfahrer wird dann von einer Hilfsperson darüber gefahren. Die Hilfsperson kann zwischen den Schienen oder über die Schienen laufen. Die starre Auffahrrampe aus Alu ist eine sogenannte semistationäre Rampe, die für die Verwendung an einer bestimmten Stelle ausgelegt ist. Sie kann in der Länge nicht angepasst werden. Wichtig beim Platzieren der Rampe ist es, die oberen Anlagewinkel ganz gegen die obere Stufe zu legen und darauf zu achten, dass die unteren Rampenenden auf gleicher Höhe parallel und wackelfrei aufliegen. Nach der Einrichtung und dem Befahren der Auffahrrampen können die Rampen einfach ineinander gelegt und dann verstaut werden.

Kann ein Rollstuhlfahrer eine Auffahrschiene ohne Hilfsperson nutzen?

Der Rollstuhl wird beim Befahren der Rampe leicht nach hinten gekippt, um ein Verkanten der Vorderräder zu vermeiden. Deshalb sollte die Rampe nicht ohne eine Hilfsperson verwendet werden.

Ist eine starre Schienenrampe für Rollatoren geeignet?

Für Rollatoren ist diese Form der Rollstuhlrampe nicht geeignet. Der Rollator dient als Stütze. Die Stützfunktion kann nicht aufrechterhalten werden, wenn der Rollatornutzer seine Gehhilfe die Schienen hinauffahren muss. Für Rollatoren sind Flächenrampen die geeignete Lösung und ein praktikables Hilfsmittel.

Wo macht die Verwendung einer starren Schienenrampe Sinn?

Die Schienenrampe in ihrer starren Ausführung ist vor allem für die Verwendung an einer bestimmten Stelle ausgelegt. Sie eignet sich für die Überwindung von Höhenunterschieden durch Stufen, Treppen oder Absätze. Weil sie sich nicht in der Länge anpassen lässt, kann sie nicht an unterschiedlichen Stellen verwendet werden. Sie wird nicht fest am Untergrund montiert und wird nach der Nutzung einfach wieder entfernt.

Wie lang sollte eine starre Auffahrrampe sein?

Die starre Auffahrrampe ist in Längen zwischen 100 und 300 Zentimetern erhältlich. Bei der Auswahl der individuell passenden Länge des Rampenpaares ist zunächst die Höhe zu beachten, die es zu überwinden gilt. Diese wird über den Abstand zwischen der obersten Stufe bzw. der höchsten Stelle am Hindernis und dem Boden gemessen. Je länger die Rampe, umso geringer die Steigung, die damit verwirklicht werden kann. Je niedriger die Steigung, umso komfortabler ist das Befahren der Rampe, weil mit einer geringen Steigung auch weniger Kraft aufgewendet werden muss, um die Auffahrschienen zu überwinden. Hilfreich bei der Auswahl ist das Steigungsdiagramm in der Produktansicht auf barrierefrei.de. Je länger die Rampe, umso höher das Gewicht: Es liegt bei der starren Schienenrampe zwischen vier und elf Kilogramm.