Spezialisten für barrierefreies Bauen und Wohnen



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Wie finde ich Experten für barrierefreies Bauen?

 

Fachmann und Spezialist im Bereich barrierefreies Bauen darf sich nicht jeder nennen

 


Wer ist Fachmann für barrierefreies Bauen? Nicht jeder Handwerker oder Planer kennt sich mit den technischen und baulichen Regelwerken für barrierefreies Bauen und Wohnen aus. Um Wohnraum bzw. Gebäude barrierefrei nach den gesetzlichen Vorgaben zu gestalten, bedarf es spezifischen Fachwissens, das sich Handwerksbetriebe oder Planer aneignen müssen. Ein Fachbetrieb für barrierefreies Bauen kennt sich in den entsprechenden Planungsgrundlagen und Normen aus. Zudem verfügt er über grundlegendes Wissen, wie Wohnraum individuell in Bezug auf bestimmte körperliche oder kognitive Einschränkungen bzw. Krankheitsbilder gestaltet werden muss. Darüber hinaus weiß ein qualifizierter Spezialist, welche Förderung für barrierefreie Bauvorhaben in Frage kommen könnte und kann Empfehlungen geben, wie sich bauliche Veränderungen gegebenenfalls mit einem Zuschuss oder einem zinsgünstigen Kredit refinanzieren lassen. Und nicht zuletzt sind barrierefreie Fachbetriebe besonders im Umgang mit älteren oder behinderten Menschen geschult und können im Beratungsgespräch sensibel auf deren Bedürfnisse und Fragen eingehen.

 


Wie finde ich heraus, ob mein Handwerker wirklich qualifiziert ist, um barrierefrei zu bauen?

 

Qualifizierte Planer und Handwerker können entsprechende Nachweise wie zum Beispiel ein HWK-Siegel oder spezielle Prüfungen, Weiterbildungen oder eine Qualifizierung zum Sachverständigen nachweisen.
Ausgebildete Experten in diesem Bereich sind nach Landesrecht Bauvorlageberechtigte Architekten und Bauingenieure sowie öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerkes, die eine Fortbildung nach den Kriterien des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) im Bereich Barriereabbau bzw. Barrierefreiheit in Wohngebäuden absolviert haben.

 


Warum ist es so wichtig, ausgewiesene Experten mit barrierefreiem Bauen zu beauftragen?

 

Barrierefreies Bauen wird öffentlich gefördert. Sowohl die Pflegekassen bzw. die Krankenkassen als auch die KfW-Förderbank finanzieren bzw. bezuschussen neben anderen Kostenträgern barrierefreie Bauvorhaben. Allerdings: Die Förderkulissen sind so gestaltet, dass die Bewilligung an die nachweisliche Expertise und Qualifikation des durchführenden Planers bzw. handwerklichen Fachbetriebs gebunden ist. So legt beispielsweise die KfW-Förderbank in ihren Kriterien im Förderprogramm „Altersgerecht bauen“ explizit fest, dass alle Arbeiten durch Fachunternehmen des Bauhandwerks durchzuführen sind.

 


Woran müssen sich Planer und Fachbetriebe beim barrierefreien Bauen orientieren?

 

Bei der Herstellung von Barrierefreiheit sind die Vorgaben der DIN 18040 einzuhalten. Bauen nach DIN 18040 heißt, dass alle Räume bzw. Gebäude für alle Menschen unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Voraussetzungen zugänglich sein sollen. Im Vergleich zu früheren Regelungen berücksichtigt die DIN 18040 auch eingeschränkte Sinneswahrnehmungen und legt das technische Regelwerk fest, wie Räume oder Gebäude gebaut oder umgebaut werden sollen, damit sie barrierefrei sind. Wichtig dabei: Mit der Begrifflichkeit alters- oder seniorengerecht ist unter Umständen etwas anderes gemeint als Barrierefreiheit im Sinne der DIN 18040. Alters- oder seniorengerechte Wohnungen sind nämlich nicht zwingend barrierefrei, sondern gegebenenfalls nur barrierearm gestaltet. Das sollte zum Beispiel beim Kauf von Immobilien zwingend beachtet werden.


Wie sieht Barrierefreiheit praktisch aus? Ein Beispiel: die barrierefreie Gebäudeerschießung. Damit Menschen mit Behinderungen komfortabel in ein Gebäude kommen, sollten die Zugänge möglichst schwellenfrei und ohne Treppen erreichbar sein. Eine barrierefreie Gebäudeerschließung zielt auf den Abbau von baulichen Barrieren zum Beispiel durch Rollstuhlrampen sowie auf die Schaffung von ausreichend Bewegungsflächen für Personen im Rollstuhl oder mit einem Rollator. Dabei ist vor allem die Steigung ein relevantes Kriterium. Warum? Nach Vorgaben der DIN 18040 darf beispielsweise eine barrierefrei gebaute Rollstuhlrampe eine Steigung von sechs Prozent nicht überschreiten, damit sie von Rollstuhlfahrern ohne fremde Hilfe überwunden werden kann.

 


Wer kann mir bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben für barrierefreies Bauen helfen

 


Auf dem Informationsportal Barrierefrei.de können alle, die ihr Umfeld barrierefrei und komfortabel gestalten möchten, mithilfe einer einfachen Postleitzahlen-Suche einen Fachbetrieb, einen Planer oder eine Beratungsstelle für barrierefreies Bauen und Wohnen in ihrer Nähe finden. Qualifizierte Auskunft über eine auf die Erkrankung bzw. Behinderung ausgerichtete Umfeldgestaltung können Wohnberatungsstellen, zum Beispiel angesiedelt bei den Verbraucherschutzzentralen, geben. Teilweise verfügen auch ambulante Pflegedienste über Kenntnisse im Bereich der barrierefreien Wohnraumgestaltung und können Hinweise dazu geben.



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