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01.05.2013 10:05 Uhr

Hohes Wachstumspotenzial

Die Schaffung altersgerechter Wohnungen ist ein Marktsegment mit großem Wachstumspotenzial: Eine Studie der Deutschen Hypothekenbank kommt zu dem Ergebnis, dass bereits heute viel zu wenige altersgerechte Wohnungen auf dem Markt sind. Im Zuge der demografischen Entwicklung wird sich diese Versorgungslücke nach Einschätzung der Autoren der Studie – speziell ab dem Jahr 2020 – noch erheblich ausweiten. Der gesellschaftliche Strukturwandel in Deutschland ist in vollem Gang: Besonders nach dem Jahr 2020, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre das Rentenalter erreichen, wird das Verhältnis älterer Menschen zu Personen im Erwerbsalter signifikant ansteigen.

 

„Die Bevölkerung wird weniger, aber durchschnittlich auch älter“, beschriebt Prof. Dr. Günter Vornholz, Leiter Markt-Analyse der Deutschen Hypo. „Die Akteure am Immobilienmarkt stehen jetzt vor der enormen Herausforderung, auf die Folgen der demografischen Entwicklung zu reagieren.“ Schon heute liegt die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen deutlich über dem Angebot: Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat ermittelt, dass derzeit rund 2,5 Mio. barrierefreie oder -reduzierte Wohnungen erforderlich sind. Dabei bietet der Markt aktuell gerade einmal rund 550.000 solcher Wohnungen, wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BVBS) vor kurzem veröffentlicht hat. Das BVBS hat daraufhin in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau das Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ gestartet. „Solch ein Förderprogramm hilft sehr, wird allein aber nicht ausreichen, um die vorhandene und die zukünftige Versorgungslücke zu schließen“, bemerkt Vornholz. Ein weiteres Problem sieht er darin, dass Seniorenhaushalte zukünftig voraussichtlich über geringere Einkommen verfügen werden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass „altersgerechte Wohnungen auch bezahlbar“ bleiben.

 

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