Rollstuhlrampen: Fläche oder Schiene?
Rollstuhlrampe / Flächenrampe klappbar leicht auf Treppe

Rollstuhlrampen: Fläche oder Schiene?

Was macht bei Rollstuhlrampen Sinn? Rollstuhlrampen lassen sich generell in Flächen- oder Schienenrampen unterteilen. Wer sich zwischen beiden Ausführungen entscheiden kann, sollte Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle in den Blick nehmen. Die landläufige Meinung ist, dass Flächenrampen keine mobilen Rampen sind, Schienenrampen dagegen jedoch schon. Doch: Moderne Flächen Rollstuhlrampen aus leichten Materialien sind durchaus auch als Begleiter für unterwegs geeignet.

 

Flächenrampen gibt es auch als mobile Rollstuhl Rampen

 

Bei Flächenrampen wird ein Hindernis oder eine Treppe mit einer durchgehenden Fläche überwunden, meist ausgestattet mit einem rutschhemmenden Fahrbahnbelag zum Beispiel aus Korund. Rollstuhlfahrer und ggf. eine Hilfsperson bewegen sich hintereinander über die Flächenrampe. Wie die Schienenrampen sind Flächenrampen mit Aufkantungen versehen, um ein seitliches Abdriften des Rollstuhls zu verhindern. Alles in allem sind Flächenrampen im Vergleich zu Schienenrampen deutlich sicherer in der Anwendung. Flächenrampen mit Lochprofil verhindern, dass zum Beispiel durch nicht abfließendes Regenwasser eine Rutschwirkung entsteht. Viele Flächenrampen gibt es heute in einer mobilen Variante. Sie können in manchen Ausführungen in den Länge oder Breite zusammengeklappt werden. Auf diese Weisen lassen sie sich je nach Gewicht bequem transportieren, bei Bedarf platzieren und wieder entfernen. Im Vergleich zu Schienenrampen sind Flächenrampen einfacher in der Handhabung, weil sie leichter zu platzieren sind. Die Breite der Rampe variiert je nach Modell. Jedoch sollte eine Flächenrampe die Mindestbreite von 70 cm nicht unterschreiten. Flächenrampen sind sehr gut für E-Rollis geeignet. Ebenfalls zu den Flächenrampen zählen die Keilbrücken, die jedoch meist keine seitliche Aufkantung haben und nur für die Überbrückung von kleinen Absätzen oder an Bordsteinen geeignet sind.

Für mobile Rollstuhlfahrer: Rollstuhl Rampen als Schienenrampen

Wer vor allem unterwegs mobil sein will, ein geübter Rollstuhlfahrer oder meist in Begleitung einer Hilfsperson ist, für den sind Schienenrampen vor allem deshalb eine gute Alternative, weil sie im Vergleich zu Flächenrampen ein geringeres Gewicht aufweisen. Wichtig: Für Personen mit Rollator sind Schienenrampen nicht geeignet. Sie sollten sich für eine Flächenrampe entscheiden. Schienenrampen gibt es in teleskopierbaren und klappbaren Varianten, auch in Kombination beider Funktionen. Die Schienen werden parallel im richtigen Radabstand platziert und dann überfahren. Die Hilfsperson geht beim Überfahren zwischen den Schienen entlang. Die meist aus Aluminium gefertigten Schienenrampen können auch als Auffahrhilfe für Rollstühle in Autos oder Transporter genutzt werden – fest installiert oder variabel platziert. Bei der Auswahl der richtigen Fahrrinnenbreite sollte vor allem das jeweilige Rollstuhlmodell und dessen Reifenart Beachtung finden. Wer bei der Auswahl der richtigen Rollstuhl Rampe unschlüssig ist, kann auf dem Internetportal barrierefrei.de mithilfe des Rampenberaters die geeignete Rampe finden. Generell sind Flächenrampen Schienenrampen vorzuziehen. Hintergrund der Entscheidung für oder gegen eine Flächenrampe sollte die Antworten auf die Fragen sein, wie oft die Rampe auf und abgebaut wird und wie weit die Entfernung zum Lagerplatz ist, um Nutzung und Gewicht gegenüber zu stellen.

 

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