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28.08.2017 07:55 Uhr

Steigung bei Rollstuhlrampen beachten

Steigungsdiagramm für die Rollstuhlrampe festTreppen und einzelne Stufen gehören zu den großen Hindernissen für jeden Rollstuhlfahrer. In öffentlichen Gebäuden ist die Schaffung von barrierefreien Zugängen mittlerweile Pflicht. Auch im privaten Bereich können Stufen mit Rampen überwunden werden. Dabei ist die richtige Wahl der Steigung entscheidend für die komfortable Nutzung. Rollstuhlfahrer kennen das Problem mit zu steilen Rampen. Wenn Schwung und Kraft fehlen, um die Steigung mit dem Selbstfahrer-Rollstuhl zu meistern, sind sie auf Hilfe angewiesen. Doch das ist nicht der Zweck einer Rampe, soll sie vordergründig doch die eigenständige Mobilität fördern.

 


Zu steil, zu lang? Die richtige Steigung für die Rollstuhlrampe

 


Wie sieht die ideale Steigung einer Rampe aus? Dabei ist zu berücksichtigen, ob ein Selbstfahrer oder ein elektrischer Rollstuhl genutzt wird oder ob der Rollstuhl von einem Helfer geschoben wird. Eine Herausforderung für viele Menschen, die eine Rampe einbauen möchten, sind beschränkte räumliche Kapazitäten, sprich: Die Rampe muss auf einer vorhandenen, begrenzten Fläche eingebaut werden. Wenig Platz bedeutet jedoch meist für die Rampe eine höhere Steigung, das heißt, die vorhandene Höhe muss mit einer vergleichsweise kurzen Rampe überbrückt werden, weil für weniger Steigung der Platz einfach nicht ausreicht. Wichtig ist dabei zu wissen: Mit kräftiger Hilfsperson oder elektrischem Rollstuhl können in der Regel Steigungen bis zu 20 Prozent selbsttätig bewältigt werden.

 

20 Prozent Steigung bedeutet: Die Rampe muss fünfmal so lang sein, wie die Höhe die überbrückt werden muss. Im Vergleich dazu: Um eine komfortable und eigenständig zu bewältigende Steigung von sechs Prozent zu erreichen, sollte pro Stufe eine Rampenlänge von rund drei Metern vorgesehen werden.

 


Denn nicht jeder Helfer ist ein Herkules, und Rollstuhlfahrer sind unterschiedlich schwer. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auf eine maximale Steigung von sechs Prozent bei Rampen am Hauseingang oder im Haus achten, wenn sie noch alleine befahrbar sein sollen. Dass dies je nach Höhe eine längere Rampe voraussetzt, muss berücksichtigt werden. „Bei der Steigung der Rollstuhlrampe geht es um ein komfortables und sicheres Befahren. Die DIN 18040 für barrierefreies Bauen gibt eine Steigung von maximal sechs Prozent an. Für öffentliche Bereiche ist das Pflicht, im privaten Bereich nicht“, erklärt Diplom-Ingenieur Marco Gedert, Geschäftsführer von barrierefrei.de.

 


Risiken bei zu starker Steigung von Rollstuhlrampen

 


Wird eine Rollstuhlrampe zu steil gebaut, birgt sie erhebliche Risiken für die Nutzer. Da der Rollstuhlfahrer mehr Schwung nehmen muss, kann es auf der Rampe zum Kippen kommen. Personen, die nicht angeschnallt sind, können beim Hinunterfahren aus dem Rollstuhl fallen. Noch ungeübte Rollstuhlfahrer haben bei der Abfahrt Probleme mit rechtzeitigem Abbremsen. „Jede Rollstuhlrampe, ob mobil oder fest installiert, sollte eine für die alltägliche Nutzung praktikable Steigung aufweisen. Nur eine gut nutzbare Rampe garantiert dem Rollstuhlfahrer auch mehr eigenständige Mobilität. Barrierefrei.de bietet für alle Rollstuhlrampen aus seinem Sortiment einen einfachen Rampenrechner an, der mit ein paar Klicks die richtige Rampenlänge berechnet“, stellt Marco Gedert heraus.

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